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Fachwissen

MX und DNS richtig einordnen

MX-Einträge beschreiben den Empfangsweg einer Domain. Sie sind weder eine Liste erlaubter Absender noch ein Nachweis für funktionierendes SMTP.

Was wird geprüft?

Der Check untersucht DNS-Grundlagen und die Auflösung der MX-Ziele. Ein MX zeigt auf einen Hostnamen mit A- oder AAAA-Adressen. Eine niedrigere Prioritätszahl wird bevorzugt. Null MX (0 .) erklärt ausdrücklich, dass eine Domain keine E-Mails annimmt, und darf nicht mit normalen MX-Zielen gemischt werden.

Beispiel zum Verständnis

Künstliches Beispiel mit reservierter Domain und Dokumentationsadressen. Vor einer Übernahme müssen Domain, Adressen und Dienste zur eigenen Infrastruktur passen.

example.test. MX 10 mx.example.test.
mx.example.test. A 192.0.2.10

example.test verweist für eingehende E-Mails auf mx.example.test. Die gezeigte IP ist nur eine Dokumentationsadresse und kein erreichbarer Mailserver.

Typischer Fehler

Ein vorhandener MX wird als Beleg für erlaubten Versand oder ein gültiges SMTP-Zertifikat verstanden. Dafür sind SPF/DKIM beziehungsweise eine gesonderte Messung der TLS-Verbindung erforderlich.

Sinnvoller nächster Schritt

Empfangsziele mit dem Betreiber abgleichen und ihre A-/AAAA-Auflösung prüfen. Bei fehlenden oder veralteten Zielen DNS korrigieren; nach verifizierter Domain kann das aktivierte Monitoring zusätzlich gespeicherte SMTP-/TLS-Messungen liefern.

Was das Ergebnis nicht belegt

Der anonyme DNS-Check stellt keine SMTP-Verbindung her. Er bestätigt weder Erreichbarkeit des Maildienstes noch Annahme einer Nachricht oder Gültigkeit seines Zertifikats.

Eigene Domain prüfen

Beginnen Sie ohne Anmeldung. Aktivieren Sie Verlauf und Alarmierung erst dann, wenn Sie die Domain verifiziert haben.