Was wird geprüft?
Der Check verbindet den _mta-sts-TXT-Hinweis mit der HTTPS-Richtlinie. Diese nennt den Modus, zulässige MX-Namen und die Cache-Dauer. Die Richtlinie muss direkt unter https://mta-sts.<domain>/.well-known/mta-sts.txt mit vertrauenswürdigem HTTPS-Zertifikat erreichbar sein.
Beispiel zum Verständnis
Künstliches Beispiel mit reservierter Domain und Dokumentationsadressen. Vor einer Übernahme müssen Domain, Adressen und Dienste zur eigenen Infrastruktur passen.
_mta-sts.example.test. TXT "v=STSv1; id=20260918"
version: STSv1
mode: testing
mx: mx.example.test
max_age: 86400
Oben steht der DNS-Hinweis, darunter der Inhalt der HTTPS-Datei. testing dient der Einführung; TLS-RPT kann dabei Transportprobleme sichtbar machen. Die Kennung id sollte bei Richtlinienänderungen erneuert werden.
Typischer Fehler
Nur den TXT-Record anzulegen reicht nicht. Eine Weiterleitung am HTTPS-Pfad oder ein nicht erfasster Backup-MX kann die Richtlinie unbrauchbar machen.
Sinnvoller nächster Schritt
Zunächst HTTPS-Datei, Zertifikat und alle MX-Muster prüfen. DNS-Hinweis veröffentlichen, Berichte im Testbetrieb auswerten und erst mit belastbaren Ergebnissen auf enforce umstellen. Bereits zwischengespeicherte Richtlinien berücksichtigen.
Was das Ergebnis nicht belegt
Der HTTPS-Check prüft das Zertifikat des Policy-Webservers, nicht das SMTP-Zertifikat aller MX-Server. Ein gültiger Abruf beweist noch keine erfolgreiche Mailzustellung.