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Fachwissen

DMARC verstehen

DMARC verbindet die sichtbare Absenderdomain mit SPF oder DKIM. Ein vorhandener DNS-Record allein beweist noch keine korrekt authentifizierte Nachricht.

Was wird geprüft?

Der Check untersucht die veröffentlichte DMARC-Richtlinie und ihre Berichtsziele. Eine echte Nachricht besteht DMARC, wenn mindestens eine erfolgreiche SPF- oder DKIM-Prüfung zur sichtbaren From-Domain ausgerichtet ist (Alignment). p=none fordert Beobachtung statt Quarantäne oder Ablehnung wegen DMARC an.

Beispiel zum Verständnis

Künstliches Beispiel mit reservierter Domain und Dokumentationsadressen. Vor einer Übernahme müssen Domain, Adressen und Dienste zur eigenen Infrastruktur passen.

_dmarc.example.test. TXT "v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@example.test"

Die Beispielrichtlinie fordert Aggregatberichte für example.test an. Das Postfach muss eingerichtet sein. Bei einem externen Berichtsempfänger ist zusätzlich dessen DNS-Freigabe zu prüfen.

Typischer Fehler

Eine eigene IP als autorisiert einzustufen ändert keine Nachrichtenauthentifizierung. Auch ein SPF-Pass für eine fremde Return-Path-Domain reicht ohne Alignment nicht für DMARC.

Sinnvoller nächster Schritt

Berichte nach legitimen Sendewegen prüfen. Für betroffene Quellen die tatsächliche From-Domain, SPF-Domain und DKIM-Signatur vergleichen; anschließend den jeweiligen Versanddienst korrigieren. Eine strengere Richtlinie erst nach Bewertung der Auswirkungen wählen.

Was das Ergebnis nicht belegt

DNS zeigt eine veröffentlichte Richtlinie. Ob eine Nachricht SPF oder DKIM besteht und zur From-Domain passt, ergibt sich erst aus Nachrichtenevidenz oder Empfängerberichten. DMARC ist keine Zustellgarantie.

Eigene Domain prüfen

Beginnen Sie ohne Anmeldung. Aktivieren Sie Verlauf und Alarmierung erst dann, wenn Sie die Domain verifiziert haben.